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Dill, Otto
4.6.1884 Neustadt a.d.H. - 1957
(Zügelschüler)

Glaspalast 1916 24, 10, 1917 13-14-, 35, 1921 98, 1923 71, 1925 69, 67, 1926 51, 1927 5, 23, 1929 4
Vollmer 1
"Otto Dill" H. - J. Imiela
"Otto Dill" Pfalzgalerie Kaiserslautern
"Otto Dill - Leben und Werk" Weber

Weitere Details hier: www.otto-dill-museum.de

 
 

 

Löwenpaar in der Savanne

Öl/Malkarton, 51,5 x 71 cm, 1911 - 1912

Ein Löwenpaar hat in der Savanne sein Lager eingerichtet. Das lange Savannengras ist im Bereich des Lagers niedergetreten. Gemächlich brechen nun nach der Ruhe Löwin und Löwe zur Jagd auf. Während die Löwin schon in die Tarnung des hüfthohen Grases eintaucht, verharrt der Löwe noch kurz, um ihr dann zu folgen.

Frühes Löwenbild Dills, das noch vor seiner ersten Afrikareise (1924) entstanden ist.


Vergl. Wilhelm Weber "Otto Dill Leben und Werk" S. 73 "Löwenpaar. 1910/1911. Ölgemälde 36x46cm. Privatbesitz" Dieses Gemälde ist ebenfalls unsigniert und zeigt dasselbe Löwenpaar.
"Wie Zügel modellierte auch sein begabter, immerhin schon 24 Jahre alter Schüler ab 1908 nit kompakten blau-violetten Tönen und flackernden Weissreflexen, in denen gelbe und rötliche Akzente nicht fehlten. Er hatte auch eine Forderung Zügels erfüllt: die Form dürfe nicht durch Konturen, also nicht linear festgelegt sein. Das Geformte bedürfe nicht der Umrißlinie."
Auch im Katalog der Pfalzgalerie Kaiserslautern ist Kat. Nr. 7 "Zwei Kühe, 1910" unsigniert. Besonders in den Jahren vor 1911 signiert Dill nicht so regelmäßig wie dananch.
Provenienz: direkt beim Künstler gekauft (Quittung vorhanden).

 

Ruhendes Löwenpaar Öl/Lw 60 x 100 cm sign. dat. 1910

Dill begann seine Ausbildung bei Zügel im Sommer 1908. Auch bei Zügel betrieb er sein Lieblingsmotiv - Löwen - weiter. Es handelt sich hier um 2 sehr frühe Gemälde Dills - beide wurden 1910 bei Dill erworben - in denen die Farblehre Zügels bereits virtuos Anwendung findet.

Dill schreibt über ein Erlebnis in einem Wanderzirkus, den er als junger Bub besuchte und sich dem Löwenkäfig verbotenerweise näherte:
"Ich schlüpfte unter der Absperrung hindurch. Souverän geht der Blick des Prachttieres mit der prächtigen Mähne über das Menschenkind fort ins Leere. ZweiSchritte noch und Hänschennaseweis steht am Zwinger, schiebt die Hand durchs Gitter und legt sie sacht auf die Tatze, die nur ein einziges Mal ganz leise zuckt. Der große Raubtierkopf senkt sich in großer Übermüdigkeit, und ich fühle den Blick vertrauensvoll auf meiner Hand. Behutsam lege ich die Linke dazu, die ja von Herzen kommt. Wieder blickt der Gewaltige in majestätischer Trauer über mich hinweg. Plötzlich werde ich gepackt, - klatsch, klatsch! Eine Stimme: >Hundsbub, miserabler, er hätte dir die Hand zerfleischen können.< Es war der Wärter. Das war meine erste Begegnung mit einem lebendigen Löwen"

Provenienz: direkt beim Künstler gekauft (Quittung vorhanden).

Löwenpaar vor Knochen, Öl/Lw 60 x 100 cm sign. dat. 1910

Pendant zum oberen Gemälde

 

Stilleben Pfirsiche auf Weinlaub

Öl Karton 25 x 40 cm

Sign. u.l. dat. u.r. 1927

rückseitig Klebeetikett Kunsthaus Bühler, Stuttgart

Ziegenherde mit Hirten

Öl auf Karton 50 x 72 cm

sign. u.r. ca. 1910

altes Klebeetikett rückseitig "Otto Dill Ziegenherde"

 

Bauer führt Ochsen, Kohle auf Papier

23 x 37 cm

Die Dogge Otto Dills, Kohle auf Papier

17 x 29 cm