Friedrich Eckenfelder

Friedrich Eckenfelder,1861 in Bern geboren, kam 1865 mit seinen Eltern nach Balingen, woher sein Vater stammte. Eckenfelder gilt als wichtiger Impressionist der Münchner Schule. 1878 bis 1884 studierte er an der Königlich Bayerischen Akademie der bildenden Künste in München. Bis 1922, als er ganz nach Balingen übersiedelte, lebte und arbeitete Eckenfelder hauptsächlich in München; ab 1893 hielt er sich in den Sommermonaten in Balingen auf. Er war Gründungsmitglied der Münchner "Secession". Eckenfelders künstlerisches Werk zeichnet sich durch seine hohe Qualität aus; neben den Landschaften und ländlichen Motiven wie "Pfügender Bauer", "Dorfschmiede" oder "Schweinemarkt" stellte er häufig Tiere, insbesondere Pferde, dar. Nach seiner Übersiedlung nach Balingen, wo er 1938 verstarb, wurde Eckenfelder zum Inbegriff des Heimatmalers.

S

 

Schweine in der Suhle

Öl Leinwand 80,5 x 120

r.u. signiert

Im Werksverzeichnis ganzseitig abgebildet auf S. 95 #C33 dort datiert 1904/06

auf S. 195 nochmal abgebildet und auf S. 262 besonders beschrieben.

Walter Schnerring, "Der Maler Friedrich Eckenfelder - Ein Münchner Impressionist malt seine schwäbische Heimat"

Konrad Theiss Verlag