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Willy Tiedjen
*22.01.1881 Hamburg - 16.01.1955 München
Zügelschüler von 1902-1906

Thieme-Becker
Vollmer 1
Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst Bd. 6
regelmässig im Glaspalast 1907, 1911 abb., 1913, 1916, 1917 abb., 1919, 1922, 1923 "Enten im Schilf", 1924, 1925
Hamburger Kunsthalle, Lenbachhaus, städt. Galerie Rosenheim

 
 

"In´s Wasser"
signiert, datiert (19)05 u.l.

Öl Lw. 39 x 57 cm

Wichtiges Gemälde Tiedjens aus seiner Zeit bei Zügel. Gekonnte Umsetzung der Farblehre Zügels in sicherem pastosen Farbauftrag.

"Am Seeufer"
signiert u.r. 61x79 cm Öl/Leinwand auf altem Keilrahmen, vor 1925

"Hahnenkampf"

handsignierte Litho 40 x 50 cm


Tiedjen, Willy (Carl Friedrich Martin
Wilhelm)
* 22. Januar 1881 Hamburg
+ 16. Januar 1950 München
Willy Tiedjen, Sohn eines Hamburger Schlossermeisters, studierte
zwischen 1901 und 1903 einige Semester an der Münchner Akade-
mie der Bildenden Künste. Im Anschluß daran und bevor er um
1912 seinen endgültigen Wohnsitz in München nahm - seit 1912
wurde er hier als Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft
geführt - wechselte er seinen Standort häufig und jeweils für nur
kurze Zeit zwischen München, Karlsruhe, Hamburg, Nordwijk in
den Niederlanden und Wörth am Rhein, wo er die Malerschule Hein-
rich von Zügels besuchte.
1923 wurde er ebenfalls Mitglied des Münchner Kunstvereins.
Tiedjen ist bekannt geworden als Marine-, Landschafts- und vor al-
lem - unter dem Einfluß Heinrich von Zügels - als Tiermaler.
In impressionistischem Stil, mit pastosen Farbauftrag und breitem
Pinsel modellierte er zahlreiche lebendige Tierdarstellungen und
zeigt sich sowohl in der Beobachtung als in der Wiedergabe als gu-
ter Schüler seines Lehrers.
Die Werke des Künstlers wurden 1912 bis 1917 auf den Ausstellun-
gen der Münchner Künstlergenossenschaft meist im Glaspalast prä-
sentiert. So 1913 beispielsweise auf der XI. Kunstausstellung.