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Bergmann, Max
2.12.1884 - 17.10.1955
(Zügelschüler ab 07 1906)

Bruckmanns Lexikon Münchner Malerei Bd .5, S.75
Dachauer Maler 133, 149, 341, 414, 415
Glaspalast 1916 6, 1917 8, 1919 4, 55, 1921 6,
1922 7, 1923 5, 27, 1925 6, 31, 1929 12
Vollmer 1&2
Wilhelm Weber "Max Bergmann - Leben und Werk

  Öl/Karton 25,5 x 35,5 cm sign u.l.
Skizze von Hühnern aus dem Nachlass Bergmanns, die dieser wohl zur Aufnahme in die Tiermalklasse Zügels auf dessen Wunsch hin vorgelegt hat (1903)

Schwere Arbeit bei Steinkirchen (Dachau)
Viererzug

Öl Leinwand 60 x 80 cm sign. u.l.

 

Schwere Arbeit, seltene Darstellung eines Pferdegespannes

Öl Leinwand 70 x 100 cm sign. u.l.

 

Heuwagen bei Wörth

Öl Leinwand 70 x 100 cm sign. u.l.

 

Durch die Furt bei Wörth am Rhein

Öl Sperrholz 30 x 24 cm

signiert oben links

Duch die Furt, im Hintergrund Wörth

Öl Leinwand 71 x 100

signiert unten rechts

 

Ochsen in der Mittagspause im Bienwald bei Wörth.

Öl Leinwand sign. u.l. 61 x 75 cm

Beschrieben und abgebildet in der Dissertation von Frau Dr. E. Feilen (führende Sachverständige für Zügel und seine Schüler, Autorin der Bücher über Hegenbarth und Ebers).

 

Akt im Grünen mit rotem Buch

Öl Leinwand 65 x 80 cm

oben links signiert und datiert (19)29

Akt in für Bergmann typischer Perspektive
Abgebildet im Buch über Bergmann auf einem Foto seines Ateliers

Weiblicher Akt verso "Pferdekopf"

Öl/Hartfaser ca.55x42cm; um 1920, unsigniert

Bergmann Max
* 7. Dezember 1884 Fürstenberg / Oder
+ 17. Oktober 1955 Haimhausen bei Dachau
1907 - 1912 an der Akademie München und Malschule Wörth
Der Maler, Sohn eines Färbermeisters, erhielt seine künstlerische
Ausbildung seit 1901 an der Berliner Kunstakademie. Anschlie-
ßend studierte Bergmann an der Münchner Akademie bei Ludwig v.
Herterich und seit 1905 in der Tiermalklasse Heinrich v. Zügels,
der seit 1895 an dem Institut lehrte.
1907 wurde Bergmann Meisterschüler Zügels und hielt sich mit ihm
in den Sommermonaten in dem Fischerdorf Wörth am Rhein auf, wo
Zügel eine bedeutende Malschule betrieb.
Von 1909 bis 1910 rundete Bergmann in Paris seine Studien ab und
unternahm weitere Reisen nach Nordafrika, Dänemark, Norwegen,
Ungarn und Österreich. 1912 nahm er seinen festen Wohnsitz in
Haimhausen bei Dachau.
1925 eröffnete Bergmann selbst eine private, staatlich anerkannte
Malschule bei Dachau, die er seit 1926 in einem neu erbauten Ate-
lierhaus abhielt.
Max Bermann ist in erster Linie Tiermaler (Kühe, Ochsen), er war
aber auch ein bedeutender Porträtist, Blumen- und Stillebenmaler.
Auch mit religiöser Thematik befaßte er sich, so gibt es Darstellun-
gen des Gekreuzigten von seiner Hand.
Bergmann bevorzugte einen hellen, leuchtenden Kolorismus und
einen pastosen und breitpinseligen Farbauftrag sowie die offene
malerische Form. Wie auch bei seinem Lehrer Zügel kommen in
seinen Gemälden die Tiere oft aus der Bildtiefe direkt auf den Be-
trachter zu. Der Maler gehört zu den deutschen Impressionisten der
späten Phase.