Ebers, Hermann
* 21. Juli 1881 Leipzig
+ 10. Februar 1955 Weilheim
1903 - 1907 Akademie München und Wörth

Münchner Sezession: 1907, 1910, 1911
Glaspalast: 1913, 1917, 1918, 1919, 1921, 1922, 1923, 1924, 1925, 1928, 1931

 

Park Anwesen Ebers

Öl Lw. 70 x 100 cm

sign. u.r. dat. 1910

Das Gemälde ist noch nie gefirnisst worden und nach fast 100 Jahren von einer Schmutzschicht überzogen.

  Das Gemälde ist gereinigt
und gefirnisst
 
 

Blumenstilleben mit Krug, Schale und farbigem Tuch

ÖL Lw. 50 x 60 cm

Signiert unten rechts

Pferde am Fluss wohl 1907 - 1910

50 x 65 cm

Rückseitig bezeichnet Ebers und auf der Leinwand mit Echtheitsbestätigung von Antonie Ebers mit Nachlasstempel

Im Buch über Hermann Ebers von Frau Dr. E. Feilen ganzseitig abgebildet

 

Akt am Kamin mit Gitarre, Blumen, Figuren und Puppe

unten rechts signiert und datiert 1910

Öl Lw 70 x 50 cm

Ebers Hermann
* 21. Juli 1881 Leipzig
+ 10. Februar 1955 Weilheim
1903 - 1907 Akademie München und Wörth
Der Künstler war Sohn des Ägyptologen und Romanciers Georg Ebers
(Professor in Jena und Leipzig), der seine Kindheit in der elterli-
chen Villa in Tutzing und seit 1889 auch in München verbrachte.
1900 bestand er das Abitur am Max-Gymnasium in München und
bezog noch im gleichen Jahr die Münchner Akademie, an der er bis
1903 Schüler von Gabriel v. Hacki und anschließend bis 1907 von
Heinrich v. Zügel war. Auch bei Ludwig v. Herterich lernte er zeit-
weise.
Ebers war vornehmlich Lanschaftsmaler, hat aber auch Porträts und
Stilleben gemalt. Er unternahm Studienreisen durch Westeuropa und
durch den Mittelmeerraum. Er ist Zeit seines Lebens Impressionist
geblieben, der den pleinairistischen Ansatz der Jahrhundertwende
bis in die fünfziger Jahre perpetuierte. Sein umfangreicher schriftli-
cher Nachlaß befindet sich im Archiv für Bildende Kunst des Ger-
manischen Nationalmuseums in Nürnberg. Befreundet war er mit
Thomas Mann, der in ihm sogar den Anreger seines Josephsroman
sah.