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Osswald, Eugen
22.1.1879 Stuttgart - 17.2.1960 München
(Zügelschüler)

Bruckmanns Lexikon Münchner Malerei
Glaspalast: fast immer
Thieme - Becker
Vollmer

 
 

Hühner mit Puten

sign. u.l., dat. 1922

Öl Leinwand 41 x 52

 

Damwild auf sonniger Lichtung

sign. u.l. dat. 1922

Öl Malkarton 41 x 52

 

Elch und Elchkuh

rückseitiger Künstlerstempel

Öl Malkarton 40 x 50


Osswald Eugen
* 22. Januar 1879 Stuttgart
+ 17. Februar 1960 München
Eugen Osswald, Sohn einer angesehenen Bauhandwerkerfamilie,
wollte zunächst Steinbildhauer werden und trat mit 18 Jahren in ein
Architekturbüro ein, was ihn jedoch wenig befriedigte. Nach seiner
Militärzeit bewarb sich der Einundzwanzigjährige an der Münchner
Akademie, hauptsächlich mit Tierstudien. Da sich Heinrich von
Zügel im Prüfungsausschuß befand und das Talent des Eleven er-
kannte, ermöglichte er ihm ein Stipendium an der Akademie. Hier
studierte Osswald ab 1900 bei Angelo Jank und bei Heinrich von
Zügel, mit dem er in den Sommermonaten nach Wörth am Rhein
zog, um dort vor der Natur zu malen. Um 1905 schloß er seine aka-
demischen Studien ab. Er trat noch einen einjährigen Aufenthalt in
Paris an und bereiste 1910 den mittleren Osten. Er schloß sich auch
großen Zirkusunternehmen an, um seine Tierstudien zu vervollkomm-
nen. Auf diese Weise entstanden seine Zirkusbilder. Er hat auch
Tierquartette geschaffen und Kinderbücher illustriert.
Eugen Osswald war ein Tiermaler mit einer breiten Motivpalette. Er
malte nicht nur Füchse, Auerhähne, Rehböcke und Hirsche in frei-
er Natur, sondern auch Pferderennen in Riem, Schafe, Wäscherin-
nen in Kairo und russische Kinder. Mehrfach wurde er mit Medail-
len ausgezeichnet. Er gehört zu den Impressionisten, die den brei-
ten Farbauftrag und das helle Kolorit im Sonnenlicht lieben.